Betaversion von Google Chrome 12 veröffentlicht

Browser Die Entwickler aus dem Hause Google haben in der letzten Nacht eine erste Beta des Browsers Chrome in Version 12 veröffentlicht. Es wurde eine Reihe kleinerer Neuerungen implementiert, die bereits in der Vergangenheit angekündigt wurden.
So hat man die Implementierung der hardwarebeschleunigten Unterstützung von 3D CSS abgeschlossen. Web-Entwickler haben ab sofort die Möglichkeit, simple 3D-Effekte mit sehr wenig Aufwand in ihre Projekte zu integrieren. Eine Beispiel-Anwendung auf Basis dieser Technologie findet man auf der Webkit-Website.

Eine weitere Neuerung betrifft das so genannte Safe Browsing. Bislang hat Chrome lediglich eine Warnmeldung ausgegeben, wenn man eine potentiell gefährliche Website angesteuert hat. In Chrome 12 werden die gleichen Algorithmen zur Erkennung von Bedrohungen genutzt, um vor möglicherweise schadhaften Downloads zu warnen. Ausführliche Informationen über dieses Feature finden sich in der WinFuture-Meldung Google Chrome warnt vor gefährlichen Downloads.

Google Chrome Download-WarnungChrome warnt vor gefährlichen Downloads Eine dritte Neuerung, die Google im offiziellen Chrome-Blog beschreibt, betrifft die in den Browser integrierte Flash-Technologie. Bislang musste man auf eine spezielle Web-Anwendung von Adobe zurückgreifen, um so genannte Local Shared Objects zu löschen, die umgangssprachlich auch als Flash-Cookies bezeichnet werden. Ab Chrome 12 ist es möglich, diese Daten direkt über das Optionsmenü des Browser zu löschen. Ausführliche Informationen über dieses Feature können in der WinFuture-Meldung Chrome erlaubt jetzt Löschen von Flash-Cookies nachgelesen werden.

Chrome löscht Flash-CookiesOption zum Löschen der Flash-Cookies Für sehbehinderte Menschen wird Chrome ab Version 12 ein interessanter Browser, denn ab sofort werden diverse Screen Reader unterstützt. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die mit Hilfe von automatisch generierter Sprache oder Braille die auf dem Bildschirm dargestellten Inhalte beschreiben. Da diese Menschen ohne die Screen Reader keine Möglichkeit hätten, einen PC zu benutzen, legt Google viel Wert auf eine umfassende Unterstützung der Technologie. So gibt es jetzt unter anderem Support für JAWS, NVDA und VoiceOver.

Eine letzte Veränderung betrifft Google Gears. Das Plug-In wird wie angekündigt aus dem Browser entfernt. Chrome 12 wird die erste Version sein, die ohne diese Technologie auskommen muss. Alle mit Google Gears umgesetzten Funktionen lassen sich inzwischen auf Basis von HTML5 realisieren, erklärte der Suchmaschinenbetreiber in einem Blog-Beitrag. Dazu gehört vor allem die Möglichkeit, Web-Anwendungen auch ohne bestehende Internetverbindung zu nutzen.

Download: Google Chrome 12 Beta
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