Smartphones: Apple verkürzt Abstand zur Spitze

Handys & Smartphones Die Marktforscher aus dem Hause IDC haben die Statistiken über den weltweiten Smartphone-Markt im ersten Quartal 2011 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr können die funktionsreichen Mobiltelefonen ein Wachstum um 79,7 Prozent vorweisen.
Die Gründe für diese positive Entwicklung sind laut IDC vielfältig. Sowohl die Verfügbarkeit einiger attraktiver Geräte als auch die breite Verfügbarkeit von günstigen Modellen haben dazu beigetragen. Zudem hat sich die Nachfrage der Kunden nach Smartphones deutlich gesteigert. So wurden im ersten Quartal 2011 99,6 Millionen Geräte verkauft - im ersten Quartal 2010 waren es noch 55,4 Millionen.

Hersteller Auslieferungen Q1 2011 Marktanteil Q1 2011 Auslieferungen Q1 2010 Marktanteil Q1 2010 Veränderung
Nokia 24,2 Mio. 24,3% 21,5 Mio. 38,8% 12,6%
Apple 18,7 Mio. 18,7% 8,7 Mio. 15,7% 114,4%
RIM 13,9 Mio. 14,0% 10,6 Mio. 19,1% 31,1%
Samsung 10,8 Mio. 10,8% 2,4 Mio. 4,3% 350,0%
HTC 8,9 Mio. 8,9% 2,7 Mio. 4,9% 229,6%
Andere 23,2 Mio. 23,2% 9,5 Mio. 17,1% 143,7%
Gesamt 99,6 Mio. 100,0% 55,4 Mio. 100,0% 79,7%

Der IDC-Analyst Ramon Llamas erklärt, dass die auf dem Smartphone-Markt vorherrschenden Bedingungen ideal für ein ausgedehntes Wachstum sind. So betrachten die Hersteller das Geschäft mit den Geräten als sehr wichtigen Wachstumsfaktor für ihr Unternehmen. Zudem ist im Vergleich zu den Anfängen der Smartphones das Verhältnis von teuren und günstigen Smartphones ausgeglichener, so dass deutlich mehr Kunden angesprochen werden. Der Wettbewerb zwischen den Herstellern findet auf einem hohen Niveau statt, was sich aus Sicht der Verbraucher positiv auf den Preis auswirkt. Ein weiterer Wachstumsfaktor geht von den Käufern aus, die sich inzwischen von einem Smartphone deutlich mehr wünschen, als nur damit telefonieren zu können.

Laut IDC haben einige Hersteller vor allem vom Aufstieg des mobilen Betriebssystems Android profitiert, so dass sie ihren Marktanteil vergleichsweise schnell steigern konnten. Die hohe Nachfrage nach den Geräten erlaubt es, dass viele Anbieter parallel existieren können. Allerdings wird dies bloß auf kurze Sicht möglich sein. Langfristig wird es weniger Wettbewerber geben, prophezeit der IDC-Analyst Kevin Restivo.

Nokia und Apple kämpfen um die Führung
Nokia kann sich im ersten Quartal 2011 erneut die Marktführung erkämpfen. Zwar ging der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr von 38,8 auf 24,3 Prozent zurück, doch die absolute Anzahl verkaufter Smartphones stieg von 21,5 auf 24,2 Millionen. Laut IDC ist die Nachfrage nach Symbian-Smartphones noch immer groß. Man sieht allerdings die Gefahr, dass der Marktanteil in Zukunft durch die Umstellung auf Windows Phone 7 sinken könnte.

Apple ist inzwischen mit einem deutlichen Abstand zum Drittplatzierten der zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Der Marktanteil stieg im Jahresvergleich von 15,7 auf 18,7 Prozent. Bei Betrachtung der absoluten Verkaufszahlen ergibt sich eine Steigerung um 114,4 Prozent. Wurden im ersten Quartal 2010 noch 8,7 Millionen iPhones verkauft, waren es im ersten Quartal 2011 bereits 18,7 Millionen. Apple trennen also nur noch rund 6 Millionen Geräte von Nokia, merkt IDC an.

Auch die Hersteller, die sich auf den weiteren Plätzen befinden, konnten vom Wachstum des gesamten Marktes profitieren und ihre Verkaufszahlen steigern. Dazu gehören Research in Motion (+31,1 Prozent), Samsung (+350,0 Prozent) und HTC (+143,7 Prozent). 23,2 Prozent des Marktes entfallen auf "andere Unternehmen", die IDC nicht weiter aufschlüsselt.
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