Novells Monopolklage gegen Microsoft läuft weiter

Büroprogramme Ein US-Bezirksgericht hat eine frühere Entscheidung eines anderen Gerichts hinfällig gemacht und so dafür gesorgt, dass der Softwareanbieter Novell weiterhin mit einer Wettbewerbsklage gegen Microsoft vorgehen kann. Laut einem Bericht des Wirtschaftsdiensts 'Bloomberg' hat Novell ein Widerspruchsverfahren gewonnen, wodurch die Firma erneut wegen Wettbewerbsbehinderung im Zusammenhang mit der Textverarbeitungssoftware WordPerfect gegen Microsoft vorgehen kann.

Novell hatte WordPerfect in den Neunzigerjahren gekauft und einige Jahre fortgeführt, bevor das Produkt später an Corel verkauft wurde. Novell wirft Microsoft vor, absichtlich wichtige technische Informationen über Windows zurückgehalten und spezielle Technologien integriert zu haben, um den Verkauf von WordPerfect zu bremsen.

Angeblich hat Microsoft außerdem Druck auf PC-Hersteller ausgeübt, damit diese WordPerfect nicht zusammen mit ihren Computern ausliefern. Dadurch seien die Verkaufszahlen des Produkts eingebrochen, während Microsofts hauseigene Textverarbeitung Word erfolgreich war.

Microsoft reagierte mit Enttäuschung auf das Urteil des Bezirksgericht, weil damit ein sehr altes Verfahren weitergeführt wird. Die Klage von Novell wurde ursprünglich schon im Jahr 2004 angestrengt. Gleichzeitig begrüßte Microsoft die Entscheidung, weil mittlerweile nur noch ein einziger der ursprünglich zahlreichen Klagepunkte verblieben ist.
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