Infotainment-Systeme im Auto immer beliebter

Wirtschaft & Firmen Glaubt man diversen Marktforschern, werden integrierte GPS-Navigationsgeräte sowie Kameras und Sensoren für leichteres Einparken schon bald zur Grundausstattung von Autos gehören. Stattdessen werden neuen Technologien die entscheidenden Kaufargumente darstellen.
Nachdem die Automobilindustrie 2008 und 2009 einige Probleme zu bewältigen hatte, scheint sie nun das Internet als Wachstumsfaktor für sich entdeckt zu haben. Laut Instant Research werden bereits in diesem Jahr rund 15 Millionen so genannte In-Vehicle Infotainment-Systeme (IVI) verkauft. Bis 2015 soll diese Zahl auf über 35 Millionen anwachsen. Die Analystin Stephanie Ethier erklärt, dass die Automobilindustrie in diesem Jahr mit den Innovationen der Unterhaltungselektronik mithalten muss, um wettbewerbsfähig zu sein.

In-Vehicle Infotainment Gab es 2009 nur etwa eine Million Fahrzeuge, die mit dem Internet verbunden waren, so werden es 2017 bereits mehr als 42 Millionen sein, prophezeien die Marktforscher aus dem Hause iSuppli. Man hat erkannt, dass das Internet für die Menschen inzwischen das wichtigste Medium ist, um verschiedene Inhalte zu konsumieren. Diese Möglichkeiten auch in Autos anzubieten, ist ein logischer Schritt, der erfolgversprechend ist.

"Die Leute wollen Erfahrungen, die sie bereits von zu Hause oder von ihren mobilen Geräten kennen", erklärt Joe Pitarresi, Forscher bei den Intel Labs. "Sie wollen Unterhaltung und Zugriff auf Online-Dienste, die sie bereits von außerhalb des Fahrzeugs kennen." Die Produkte für Autos müssen so entwickelt werden, dass sie ein sicheres Fahren ermöglichen, erklärt Pitarresi, der bei Intel nach Möglichkeiten forscht, das Internet in Autos auf sichere Art und Weise zu integrieren. Der Wunsch nach Infotainment-Systemen kann bei Fahrzeugbastlern bereits seit mehreren Jahren beobachtet werden.

2005 hatten Intel zusammen mit den bekannten Auto-Tunern von West Coast Customs einen Chrysler 300C mit einem Laptop ausgestattet. Dieser steuerte diverse Kameras, die Musik, einen DVD-Player und andere Funktionen. Sämtliche Spiegel am Chrysler konnten entfernt werden - stattdessen wurde ein Bildschirm integriert, der dem Fahrer einen Blick rund um das Fahrzeug bot. Dazu hatte man Webcams innen und außen in das Auto integriert.

Laut Pitarresi wird der Konkurrenzkampf derzeit immer härter, da viele Hersteller ihre Modelle in so genannte Connected Cars umwandeln. Intel hatte auf der CES 2011 in Las Vegas einen BMW gezeigt, der ein Infotainment-System auf Basis des Atom-Prozessors besaß. Zusammen mit der iOS-App BMW Connected konnten Internetradio-Streams im Auto abgespielt werden. Außerdem wurde auf Wunsch der Facebook- und Twitter-Stream über die Fahrzeuglautsprecher vorgelesen. Auch Ford und GM verbessern derzeit ihre Infotainment-Systeme SYNC bzw. OnStar.
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