Bericht: Twitter kauft TweetDeck für 40 Mio. Dollar

Wirtschaft & Firmen Laut einem Bericht von 'TechCrunch' hat Twitter das Unternehmen TweetDeck mit seiner gleichnamigen Software übernommen. TweetDeck ist vor allem bei der professionellen Nutzung des Mikroblogging-Dienstes zu einer Standard-Anwendung geworden.
TechCrunch-Chef Michael Arrington bezieht sich in seinem Bericht auf eine vertrauenswürdige Quelle. Demnach sollen für die Übernahme zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar geflossen sein. Die Summe wird in Form von Bargeld und Unternehmensanteilen beglichen. Eine offizielle Ankündigung des Geschäfts soll in den nächsten Tagen erfolgen. Gerüchte über die Übernahme von TweetDeck gab es bereits seit einigen Wochen.

TweetDeckTweetDeck in Chrome Das Unternehmen bietet den gleichnamigen Twitter-Client für diverse Plattformen an. Dazu gehört eine Anwendung für Windows, Mac OS X und Linux auf Basis von Adobe Air. Hinzu kommen Apps für iPhone, iPad und Android. Die Nutzer des Browsers Chrome können TweetDeck in Form einer Web-App installieren und nutzen. Erst kürzlich erschien TweetDeck für iOS in Version 2.0 und wurde von den Nutzern positiv aufgenommen.

Schaut man sich auf Konferenzen und Social-Media-Veranstaltungen um, kann man schnell erkennen, dass TweetDeck von den professionellen Twitter-Nutzern am häufigsten eingesetzt wird. Die Benutzeroberfläche besteht aus anpassbaren Spalten, die verschiedene Streams und Suchanfragen beinhalten können. Dies hat den Vorteil, dass man viele Informationen im Blick hat, ohne scrollen zu müssen. Zudem können mehrere Twitter-Accounts komfortabel genutzt werden.

Die Übernahme von TweetDeck soll für Twitter eine reine Verteidigungsmaßnahme darstellen. Man wollte verhindern, dass die Software in die Hände von UberMedia fällt. Das Startup hat sich darauf spezialisiert, Social-Media-Dienste mit Hilfe eigener Angebote leichter nutzbar zu machen. Dank diverser Übernahmen entfallen bereits zahlreiche Twitter-Nutzer auf die Software von UberMedia (UberTwitter, EchoFon).

UberMedia wurde erst im März 2010 gegründet und hieß damals TweetUp, benannte sich jedoch kurze Zeit später in postup um. Kürzlich erfolgte dann der nächste Namenswechsel zu UberMedia. Das Startup soll bereits 25 bis 30 Millionen US-Dollar für TweetDeck geboten haben - der Deal schien in trockenen Tüchern - doch in letzter Minute legte Twitter ein höheres Angebot vor und konnte die Softwareschmiede damit überzeugen, heißt es bei TechCrunch.

Welche Pläne Twitter mit TweetDeck hat, ist nicht bekannt. Viele Nutzer des Clients befürchten nun, dass die Software vom neuen Besitzer auf negative Art und Weise verändert wird. Konkrete Anzeichen für derartige Pläne gibt es jedoch nicht.

WinFuture bei Twitter: twitter.com/winfuture
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