Pornolab: Razzia bei großer Porno-BitTorrent-Site

Filesharing In der Ukraine hat die zuständige Polizei den vermeintlich größten BitTorrent-Tracker im Rotlichtbereich namens Pornolab zumindest vorübergehend nach einer Razzia geschlossen, berichtet 'Torrentfreak'. Inzwischen haben die Betreiber, welche in Russland ansässig sein sollen, ihr Angebot angeblich auf andere Server umgezogen. Mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern soll Pornolab der größte Tracker dieser Art im Torrent-Netzwerk sein.

Im nächsten Schritt will die ukrainische Polizei nun die Nutzer des BitTorrent-Trackers identifizieren und sie wegen der unrechtmäßigen Verbreitung von Pornografie zur Verantwortung ziehen. Offenbar geht es der Polizei in diesem Fall nicht vorrangig um möglicherweise begangene Urheberrechtsverletzungen.

Ursprünglich wurden diese Maßnahmen wegen möglicher Verbrechen gegen Kinder im Zusammenhang mit dem Internet ergriffen. Laut dem Artikel handelt es sich dabei um den Import, die Produktion, den Verkauf und Vertrieb von pornografischem Material ohne Altersbeschränkung.
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