Ubuntu 11.04 'Natty Narwhal' ab sofort erhältlich

Linux Die populäre Linux-Distribution Ubuntu steht ab sofort in der Version 11.04 zum Download bereit. Sie trägt den Namenszusatz "Natty Narwhal" - der "nette Narwal", laut Wikipedia eine Art der Zahnwale, die sich durch einen langen Stoßzahn auszeichnet.
Ubuntu 11.04 zeichnet sich auch durch eine bestimmte Neuerung aus, nämlich durch die Desktop-Umgebung Unity, die Gnome als Standard ablöst. Sie enthält einen neuen Starter (Launcher), der eine gewisse Ähnlichkeit mit der Taskleiste von Windows 7 aufweist. Der Starter erscheint, wenn man den Mauszeiger zum linken Bildschirmrand bewegt und enthält Verknüpfungen zu den wichtigsten Programmen und Lesezeichen. Ein kleiner Pfeil weist darauf hin, dass eine Anwendung bereits geöffnet ist.

Ubuntu 11.04 Natty NarwhalLauncher in Ubuntu 11.04 Ein Klick auf das Ubuntu-Logo, das sich standardmäßig in der linken oberen Ecke des Desktops befindet, öffnet das ebenfalls neue Dash. Dabei handelt es sich um ein Menü, das sämtliche Funktionen des Betriebssystems beinhaltet und übersichtlich zugänglich macht. Mit Hilfe einer Suchfunktion findet man schnell das Gesuchte. Insgesamt stehen dem Anwender vier Desktops zur Verfügung. Über den Starter kann eine Übersicht der vier Arbeitsoberflächen geöffnet werden, so dass beispielsweise Fenster von einem Desktop in einen anderen verschoben werden können.

Ubuntu 11.04 Natty NarwhalDash in Ubuntu 11.04 Ubuntu 11.04 bringt auch eine Reihe aktualisierter Tools mit. Als Browser steht nun Firefox 4.0 zur Verfügung. Windows-Nutzern wird auffallen, dass die Benutzeroberfläche anders aussieht. Beispielsweise gibt es den Firefox-Button, der sämtliche Menüs vereint, unter Ubuntu nicht. Ein weiteres großes Update hat das Office-Paket LibreOffice erfahren, das nun in der Version 3.3.2 mitgeliefert wird. Als Audioplayer wurde Rythmbox durch Banshee ersetzt. Der Linux-Kernel trägt die Versionsnummer 2.6.38.

Ubuntu 11.04 Natty NarwhalDesktop-Übersicht in Ubuntu 11.04 Um Ubuntu zu nutzen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die bekannteste Variante ist die klassische Installation auf einem Desktop-PC oder Server, wobei für beide Geräteklassen separate Ausgaben vorliegen. Wer sich noch nicht sicher ist, ob Ubuntu wirklich eine Alternative zu Windows darstellt, kann das freie Betriebssystem von einem USB-Stick oder einer CD booten. Die bequemste Variante ist die Installation von Ubuntu als Anwendung unter Windows. Das macht der Windows-Installer Wubi möglich. Ubuntu lässt sich dann wie ein gewöhnliches Programm starten und beenden.

Unter den Ubuntu-Nutzern ist die neue Desktop-Umgebung Unity umstritten. Zwar sind sich die Anwender einig, dass sie optisch einen netten Eindruck macht, doch einige stören sich an dem verschenkten Platz am linken Bildschirmrand. Aus diesem Grund haben die Entwickler eine Möglichkeit geschaffen, bei der Anmeldung am Betriebssystem einfach Gnome auszuwählen. Mit dieser Lösung dürften alle Ubuntu-Fans zufrieden sein.

Downloads:
Eine Anleitung, wie Ubuntu auf eine CD gebrannt wird, wie man es von einem USB-Stick installiert oder wie es als Live-CD genutzt wird, findet man auf der offiziellen Website.
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