Microsoft veröffentlicht einige Updates für Windows

Windows In unregelmäßigen Abständen hält Microsoft zwei Patch-Days in einem Monat ab. Der zweite findet am vierten Dienstag eines Monats statt und bringt Updates, die nicht sicherheitsrelevant sind. In der letzten Nacht war es wieder einmal so weit.
Insgesamt fünf Updates hat Microsoft zur Verfügung gestellt und verteilt sie inzwischen auch via Windows Update. Der erste Patch, der in Microsofts Knowledge Base unter der Nummer 2492386 beschrieben wird, verbessert die Anwendungskompatibilität von Windows XP, Vista, 7, Server 2003, Server 2008 und Server 2008 R2. In einigen Fällen bekommt man unter Windows die Fehlermeldung, dass eine Anwendung oder ein Spiel nicht ordnungsgemäß funktioniert. Mit diesem Update wird die Liste der inkompatiblen Software verkürzt, so dass man diese Fehlermeldung seltener zu Gesicht bekommt.

Der Patch für das im Knowledge-Base-Artikel 2506928 beschriebene Problem sorgt dafür, dass sich Links, die sich in HTML-Dateien befinden, anklicken lassen, wenn sie mit Outlook geöffnet wurden. Der Patch aus dem Artikel 2515325 behebt einen Absturz des Windows Explorers unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Der Patch aus dem Knowledge-Base-Eintrag 2522422 behebt ein Problem beim Drucken. Mit einigen Canon-Druckern war es bislang nicht möglich, aus dem Internet Explorer 9 heraus zu drucken.

Das letzte Update ist etwas umfangreicher und könnte für viele Anwender von Interesse sein. Im Knowledge-Base-Artikel 982018 beschreibt Microsoft die Problematik beim Umgang mit so genannten Advanced Format Disks. Der Patch verbessert die Kompatibilität mit dieser neuen Art von Festplatte. Der Unterschied im Vergleich zu gewöhnlichen Festplatten liegt in der Größe der Sektoren. Waren die Sektoren bislang 512 Byte groß, haben die Hersteller nun mit der Umstellung auf 4096 Byte (4 KB) große Sektoren begonnen. Diese Festplatten sind als Advanced Format Disks oder 4K-Disks bekannt.


Advanced Format Disks erkennt man an diesem Logo.

Da Festplatten lediglich Operationen mit der jeweiligen Sektorgröße ausführen können, muss ein alter 512-Byte-Schreibvorgang erkannt und entsprechend modifiziert werden, was allerdings auf Kosten der Performance geschieht. Microsoft hat Windows 7 und Server 2008 R2 mit dem aktuellen Patch nun derart angepasst, dass die 4096-Byte-Zugriffe besser nativ unterstützt werden und es zu weniger Performance-Verlusten beim Einsatz der Advanced Format Disks kommt.

Weitere Informationen: Advanced Format bei Wikipedia (englisch)
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