Microsoft Office: Zahl der Schwachstellen rückläufig

Office In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Sicherheitslücken in der Bürosoftware von Microsoft laut zwei Forschern des 'CERT' der Carnegie Mellon University in den Vereinigten Staaten deutlich zurückgegangen. Den Angaben der beiden Sicherheitsforscher zufolge kam Office 2003 auf über 120 angeblich angreifbare Schwachstellen. Bei Office 2007 ist die Rede von zwölf Lücken. Im Vergleich dazu werden im Hinblick auf Office 2010 nur noch sieben kritische Sicherheitslücken bei den Tests der Experten gezählt.

Dan Kaminsky und Will Dormann vom CERT der Carnegie Mellon University wollten diese Erkenntnisse nicht näher interpretieren. Grundsätzlich sei eine Verbesserung der Umstände erkennbar, heißt es.

CERT: Office vs. Openoffice
Office vs. OpenOffice/StarOffice

In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass die beiden Sicherheitsexperten auf eine automatische Auswertung zurückgegriffen haben. Um diese Aufgabe abwickeln zu können, haben Kaminsky und Dormann von der Carnegie Mellon auf Werkzeuge gesetzt, um zahlreiche fehlerhafte Dateien erstellen zu können.

Nach der Erstellung der besagten Dokumente wurden diese in die Office-Produkte geladen. Die Auswirkungen hat man anschließend mit dem !exploitable Crash Analyzer von Microsoft näher betrachtet. Gezählt wurden die Anzahl der Abstürze und die ermittelten Fehler.

Die gewonnenen Zahlen hat man dann mit den Ergebnissen von Open Office verglichen. Auch im Hinblick auf diese Bürolösung hat die Zahl der Sicherheitslücken im Lauf der Jahre deutlich abgenommen. Bei der aktuellen Version kommen die beiden Sicherheitsexperten auf 20 möglicherweise angreifbare Schwachstellen.
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