Stuxnet: Iran erhebt Vorwürfe gegen Siemens

Recht, Politik & EU Die Nachrichtenagentur 'Reuters' beruft sich auf einen Artikel der Zeitung "Kayhan" und teilt mit, dass der Iran schwere Vorwürfe gegen das deutsche Unternehmen Siemens im Zusammenhang mit Stuxnet erhebt. Angeblich sei der deutsche Konzern den Vereinigten Staaten und Israel beim Angriff auf das iranische Atomprogramm behilflich gewesen, schreibt das Blatt. Dieser Auffassung ist jedenfalls der Militärkommandeur Gholamresa Dschalali.

In seinen Augen müsse Siemens zur Rechenschaft gezogen werden, da das Kontrollsystem zur Steuerung von Kraftwerken durch den Schädling Stuxnet befallen wurde.

Ferner soll sich der Konzern nun dazu äußern, wie die Angreifer an detaillierte Informationen über die Scada-Software gekommen sind. Siemens hat sich bisher noch nicht zu diesen Anschuldigungen öffentlich geäußert.

Der Sicherheitsdienstleister McAfee teilte erst kürzlich mit, dass auch zahlreiche deutsche Unternehmen von dem Schädling befallen wurden. Durch den Wurm seien die Strom-, Gas- und Wasserversorger aus Deutschland allerdings keiner akuten Gefahr ausgesetzt, heißt es.

Den Angaben von Sicherheitsexperten zufolge wurde Stuxnet speziell für die Infektion von Nuklearanlagen im Iran entwickelt. Es wird vermutet, dass eine Gruppe von Spezialisten mit der Entwicklung beschäftigt war.
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