Klage: Apples In-App-Bezahlung ist zu einfach

Recht, Politik & EU Der US-Amerikaner Garen Meguerian hat in dieser Woche eine Klage gegen Apple eingereicht, da er der Meinung ist, dass das Unternehmen unautorisiert für Zusatzinhalte in Spielen abkassiert. Für die Rechnungen sollen Kinder verantwortlich gewesen sein, die auf einem Gerät mit iOS gespielt haben.
In der Klageschrift erklärt Meguerian, dass er seiner 9-jährigen Tochter erlaubt hat, kostenlose Spiele aus dem App Store herunterzuladen. Er hatte jedoch keine Ahnung, dass einige der Titel eine virtuelle Währung besitzen, die man für echtes Geld erhält. Seine Tochter soll die Apps Zombie Cafe, Treasure Story und City Story heruntergeladen haben und durch den Kauf virtueller Güter mit den gespeicherten Kreditkartendaten rund 200 US-Dollar ausgegeben haben.

Meguerian merkt an, dass der Kauf von Apps und virtuellen Gütern im Normalfall durch ein Passwort geschützt ist. Wurde ein Passwort einmal eingegeben, kann man innerhalb der nächsten 15 Minuten beliebig viele weitere Inhalte kaufen, ohne erneut nach dem Kennwort gefragt zu werden. Mit iOS 4.3 hatte Apple dieses Verhalten geändert und verlangt nun bei jedem In-App-Kauf das Passwort. Der Kläger wirft Apple dennoch vor, durch die alte Regelung "Millionen von Dollar” kassiert zu haben.

Allerdings ist Meguerian auch das neue Verhalten nicht sicher genug. Da es sich um das gleiche Passwort wie beim Download einer App handelt, könnte seine Tochter, sofern sie das Kennwort kennt, ohne seine Erlaubnis virtueller Güter innerhalb eines Spiels erwerben. In der Klageschrift wird zudem darauf hingewiesen, dass die US-Handelskommission im Februar beschlossen hat, Apple wegen des In-App-Bezahlsystems zu überprüfen. Meguerian verlangt nun Schadenersatz sowie die Erstattung seiner Anwaltsgebühren, berichtet 'AppleInsider'.
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