Japan: Strom-Knappheit lässt LED-Lampen boomen

Wirtschaft & Firmen Infolge des schweren Erdbebens im März ist die Bereitschaft, den Energieverbrauch zu senken, in der Bevölkerung deutlich gestiegen. Dadurch erleben die Hersteller stromsparender Beleuchtungskörper auf LED-Basis einen Absatzboom. Anfang März kamen die Hersteller von LED-basierten Lampen auf einen Marktanteil von rund 17 Prozent. Bereits bis Ende März wurde eine Steigerung auf 26 Prozent festgestellt. Das berichtete das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' unter Berufung auf Industriekreise.

Man geht davon aus, dass eine weitere Steigerung erfolgen wird. Bis zum Jahresende könnte der Marktanteil von LED-Lampen demnach bereits bei rund 30 Prozent liegen. Von dem Trend profitieren vor allem taiwanische Halbleiter-Unternehmen wie Lite-On Technology, Unity Opto Technology, Formosa Epitaxy und Epistar.

Durch das Erdbeben kam es nicht nur zum Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima. Auch andere Nuklearanlagen wurden beschädigt und die Stromproduktion so massiv gestört. Seitdem versucht die Regierung durch verschiedene Maßnahmen den Verbrauch zu senken. Auch einige Industriebetriebe mussten ihre Produktion drosseln, um dazu beizutragen.
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