O2: Daten-Roaming zu Inlands-Preisen bis 2015

Mobiles Internet Die Nutzung mobiler Datenverbindungen im Ausland wird schon bald nicht mehr teurer sein, als entsprechende Verbindungen im Inland. Davon ist Robert Mourik, der beim O2-Mutterkonzern Telefonica für Regulierungsfragen zuständig ist, überzeugt. Entsprechende Preissenkungen über den gesamten EU-Binnenmarkt hinweg werden demnach wohl bis 2015 umgesetzt - auch ohne, dass die EU-Kommission regulierend eingreifen muss, so Mourik laut einem Bericht von 'ZDNet UK'. Der Wettbewerb reiche seiner Ansicht nach aus, um dieses Ziel von EU-Kommissarin Neelie Kroes zu erreichen.

Die EU-Kommission will im Mai einen Beschluss fassen, auf welchem Weg man für eine Senkung der Roaming-Preise sorgen will. Kommt man dabei zu dem Schluss, dass die Branche nicht von sich aus aktiv wird, könnte es zu einer zwangsweisen Reduzierung der Kosten kommen.

Der EU ist es dabei beispielsweise möglich, Obergrenzen für Roaming-Preise festzulegen. Aber auch eine Verpflichtung zu Entkopplung der Inlands- von den Auslands-Tarifen wäre denkbar, was einen belebenden Effekt auf den Konkurrenzkampf haben könnte.

Aktuell besteht zwischen den Kosten für Datenverbindungen im In- und Ausland noch ein gravierender Unterschied. Der Durchschnittspreis für ein Volumen von 500 Megabyte liegt in der EU bei rund 5,60 Euro. Die Roaming-Kosten beim Zugriff auf das Internet aus anderen EU-Staaten schwanken hingegen zwischen 1 Euro und 3,50 Euro pro Megabyte.
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