Google: Änderungen an Android weiterhin erlaubt

Android In der letzten Woche sorgte ein Bericht für Aufsehen, in dem es hieß, dass Google inzwischen sehr strenge Vorgaben macht, wenn Gerätehersteller das Betriebssystem anpassen wollen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Diese Aussage wollte der Android-Chef Andy Rubin nicht unkommentiert lassen. In einem Blog-Beitrag meldete sich der Vice President jetzt zu Wort und bekannte sich eindeutig zu der Entwicklung einer offenen Plattform für die Mobilfunkindustrie und weitere Branchen. Man glaube nicht daran, dass man mit einem einzigen Produkt all die Bereiche abdecken kann, die Android in der Vergangenheit erobert hat. Aus diesem Grund wird man es auch weiterhin zulassen, dass das Betriebssystem umfassend angepasst werden kann.

Eine Einschränkung macht Rubin jedoch und bestätigt damit Teile des Berichts, der in der letzten Woche für viele Diskussionen in der Community gesorgt hat. Möchte ein Hersteller sein Gerät Android-kompatibel gestalten und die Anwendungen von Google vorinstallieren, muss er sich an bestimmte Regeln halten. Diese grundlegenden Kompatibilitätsvereinbarungen sind seit Android 1.0 fester Bestandteil des Anti-Fragmentierungs-Programms, das für eine stabile Entwicklungsplattform sorgen soll.

Alle Gründungsmitglieder der Open Handset Alliance, die sich um die Weiterentwicklung und Verbreitung von Android kümmert, haben 2007 dafür unterschrieben, das Betriebssystem nicht zu fragmentieren. Laut Rubin hat sich dieser Ansatz bis heute nicht verändert. Es gibt keinerlei Einschränkungen bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche. Zudem gab es noch nie irgendwelche Bestrebungen, Android nur auf einer bestimmten Hardware-Plattform laufen zu lassen. Derartige Pläne gibt es auch nicht für die Zukunft.

Die Business Week hatte in ihrem Bericht behauptet, dass Google für den Erfolg einiger Unternehmen gesorgt hat, indem man deren Hardware speziell förderte. Im Bereich der Smartphones sollen HTC und Qualcomm davon profitiert haben, bei den Tablets sollen es Motorola und Nvidia sein. Diese Unterstützung durch den Suchmaschinenbetreiber gab es für die konsequente Einhaltung aller aufgestellten Regeln, hieß es in dem Bericht. Zudem sollen die Nicht-Fragmentierungs-Abkommen deutlich strenger geworden sein.

Die Quellen der Business Week hatten erklärt, dass die Unternehmen, die sich an Googles Regeln halten, deutlich früher Zugriff auf neue Versionen des Betriebssystems erhalten und somit bei der Entwicklung diverse Vorteile genießen. Auch diesen Gerüchten nahm Rubin den Wind aus den Segeln. Derzeit arbeite das Android-Team an einer neuen Version, die die Features von Honeycomb auf Smartphones bringen soll. "Sobald diese Arbeit abgeschlossen ist, werden wir den Code veröffentlichen”, schreibt der Android-Chef. Die Verspätung, die es bei der Veröffentlichung des Codes von Honeycomb gibt, stelle keine grundlegende Veränderung der Unternehmensstrategie dar.
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