Netzagentur will Preis für die letzte Meile senken

Wirtschaft & Firmen Die Bundesnetzagentur will die Mietpreise für die so genannte "letzte Meile" senken. Konkurrenten der Deutschen Telekom könnten dann billiger einen Anschluss beim Endkunden schalten. Die Behörde veröffentlichte heute ihren Vorschlag für neue Preise für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) vom letzten Verteilerknoten bis in die Wohnung des Kunden. Danach ist vorgesehen, dass die Telekom Deutschland ihren Wettbewerbern die TAL ab dem 1. April für monatlich 10,08 Euro überlassen muss. Bisher konnte die Telekom 10,20 Euro im Monat berechnen.

Die Telekom selbst hatte Mitte Januar bei der Bundesnetzagentur eine Erhöhung auf 12,90 Euro beantragt. Eine Erhöhung der Preise will die Behörde aber nicht mittragen. Allerdings näherte sie sich den Forderungen des Branchenverbandes VATM, in dem die Konkurrenten der Telekom zusammengeschlossen sind, nicht besonders weit an. Dieser hatte eine Preissenkung auf 7 Euro gefordert.

"Der heute veröffentliche Entgeltvorschlag ist das Ergebnis sehr intensiver Prüfungen und eines transparenten Beschlusskammerverfahrens während der vergangenen Wochen", erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Gegenüber der letzten Prüfung seien in verschiedenen Bereichen zwar deutlich andere Grundvoraussetzungen vorzufinden gewesen, allerdings hätten Ausschläge in verschiedene Richtungen sich weitgehend neutralisiert, so dass die Bundesnetzagentur nur eine moderate Preisänderung vorschlägt.
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