Musik-Filesharing ist auf ein Rekordtief gesunken

Filesharing Der illegale Austausch von Musikdateien über Filesharing-Plattformen ist auf ein Rekordtief gesunken. In den USA luden zuletzt nur noch 9 Prozent der Internet-Nutzer Songs aus P2P-Netzen auf ihre Rechner. Der höchste Wert wurde im 4. Quartal 2007 verzeichnet, teilte das Marktforschungsunternehmen NPD Group mit. Damals nutzten 16 Prozent der User entsprechende Angebote. Seitdem schwankten die Werte, gingen aber stetig zurück. Zum Ende des letzten Jahres gab es aber plötzlich einen stärkeren Rückgang, der mit der Stilllegung von Limewire zu tun haben dürfte.

Die Plattform war zwar bereits etwas betagt, aber unter den Usern in den USA noch immer äußerst beliebt. 56 Prozent der Filesharing-Nutzer gaben hier an, auf den Dienst zurückzugreifen. Nur ein Teil von diesen wich nun aber auf andere Angebote aus. So konnte Frostwire seinen Anteil von 10 auf 21 Prozent steigern und der beliebteste BitTorrent-Client uTorrent legte von 8 auf 12 Prozent zu.

Allerdings dürfte die Schließung Limewires nur kurzfristig zu einer spürbaren Abschwächung führen. Bisher kam es schon mehrfach vor, dass populäre Plattformen stillgelegt wurden. In jedem Fall zeigte sich, dass sich der Umfang der Filesharing-Nutzung nach einiger Zeit stets wieder auf einem vergleichbaren Niveau einpendelte.
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