Liberty Global entscheidet Tauziehen um Kabel BW

Wirtschaft & Firmen Zuletzt ging es schneller als erwartet: Der Kabelnetzbetreiber Kabel BW wird seinen angekündigten Börsengang doch nicht durchführen. Statt dessen wird das Unternehmen an Liberty Global verkauft. Der US-Kabelnetzbetreiber wird rund 3,16 Milliarden Euro für das Unternehmen zahlen, sofern die Wettbewerbsbehörden der Transaktion zustimmen. Damit verfügt der Konzern des Medienmoguls John Malone bereits über zwei Netzbetreiber in Deutschland. Auch Unitymedia gehört bereits dazu.

Durch die Übernahme würde das Deutschlandgeschäft von Liberty Global damit auf etwa 7 Millionen Kunden wachsen und 12,4 Millionen Haushalte bedienen können. Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber, Kabel Deutschland, kommt derzeit auf etwa 8 Millionen Kunden.

Malone kommt damit seinem Ziel, möglichst alle deutschen Kabelnetzbetreiber zusammenzuführen, einen Schritt näher. Bedenken hinsichtlich des Aufbaus eines Monopols, das die Behörden verhindern würden, hat er dabei nicht. Immerhin sieht er die Infrastruktur in erster Linie als Konkurrenz zum Telekommunikationsnetz der Deutschen Telekom, dem bisher keine vergleichbar große Infrastruktur entgegensteht.
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