AMD: DirectX bremst Fortschritt bei PC-Spielen aus

PC-Spiele Beim Prozessorhersteller AMD ist man der Meinung, dass Microsofts Grafikplattform DirectX die Entwicklung wirklich ansprechender neuer Computerspiele ausbremst. Für Richard Huddy, Developer Relations Manager bei AMD, stellt DirectX ein Problem dar, weil es für eine wachsende Frustration unter den Spieleentwicklern sorgt. Der Grund dafür ist, dass DirectX angeblich zu einer verstärkten Konsolen-Orientierung führt, so der AMD-Manager im Interview mit 'Bit-Tech'.

Die Entwickler wollten lieber auf DirectX verzichten, um eigenen Code für Spiele auf dem PC zu schaffen, weil die Grafikplattform ihnen nicht die Möglichkeit lässt, die volle Leistung der im Vergleich zu Konsolen überlegenen Grafik-Hardware auszuschöpfen.

Oft stünde dank High-End-Grafikkarten gegenüber der Xbox 360 oder PlayStation 3 mindestens die zehnfache Leistung zur Verfügung, doch letztlich sehen die Spiele nicht zehn Mal besser aus, so Huddy. Ein Hauptgrund dafür sei, dass DirectX "im Weg steht".

Die Spielehersteller wünschten sich daher häufig, auf DirectX verzichten zu können, um die volle Kontrolle über den PC zu erlangen. Huddy lobte allerdings auch, dass DirectX die Spiele auf einer breiten Auswahl von Hardware-Plattformen nutzbar mache und den Zugriff auf die neuesten Shader-Technologien erlaube.
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