China verursacht für Google Mail-Nutzer Probleme

Internet & Webdienste Google hat der chinesischen Regierung vorgeworfen, den Betrieb des E-Mail-Dienstes Google Mail zu stören. Innerhalb der letzten Monate haben sich zahlreiche Nutzer aus China beschwert, dass es zu Problemen kommt, unter anderem beim Versand von Nachrichten sowie beim Markieren von E-Mails als ungelesen.
Ein Google-Sprecher erklärte jetzt gegenüber 'CNet', dass man trotz intensiver Untersuchungen kein Problem auf der eigenen Seite feststellen konnte. "Es handelt sich um eine Blockade der Regierung, die so gestaltet wurde, dass es aussieht, als würde Google Mail die Probleme verursachen", erklärte der Sprecher.

Zuvor hatte Google gemeldet, dass man einige Angriffe auf die Nutzer des Dienstes beobachten konnte. Es soll sich um gezielte Angriffe mit politischer Motivation gehandelt haben, von denen unter anderem nicht näher bezeichnete Aktivisten betroffen gewesen sind. Dabei wurde die so genannte MHTML-Lücke in Windows ausgenutzt, vor der Microsoft im Januar warnte.

Die Beziehungen zwischen Google und der chinesischen Regierung sind spätestens seit der Offenlegung der Hacker-Angriffe auf das Unternehmen im Jahr 2009 gestört, in deren Rahmen die Volksrepublik geistiges Eigentum des Suchmaschinenbetreibers gestohlen haben soll und zudem die E-Mail-Konten von Menschenrechtsaktivisten ausgespäht hat. Bis heute streiten die Chinesen eine Beteiligung ab. Als Reaktion darauf verlegte Google seine Suchmaschine nach Hong Kong und beendete die Zensurmaßnahmen bei den Suchergebnissen.
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