"Löschen statt Sperren" geht nun auch beim BKA

Recht, Politik & EU Das Löschen kinderpornographischer Inhalte funktioniert inzwischen wohl auch auf dem Behördenweg recht gut. Das zeigen neue Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA), die von der Partei "Die Linke" veröffentlicht wurden. Bislang klaffte eine breite Lücke zwischen den Erfolgsmeldungen der Internet-Wirtschaft, die entsprechende Angebote über ihre eigene Meldestelle sehr schnell aus dem Netz bekam, und dem, was seitens des BKA berichtet wurde. Die langsamen offiziellen Verbindungen zwischen Behörden stellten hier ein Hindernis dar, dass bei den informellen Kontakten zwischen Unternehmen nicht besteht.

Allerdings macht das BKA laut einem aktuellen Evaluationsbericht, mit dem geprüft werden soll, ob "Löschen statt Sperren" nicht die sinnvollere Alternative zum Zugangserschwernis-Gesetzt ist, inzwischen klare Fortschritte. Demnach verzeichnete man im Januar 143 Fälle, bei denen kinderpornographische Inhalte im World Wide Web gefunden wurden, die auf ausländischen Servern lagen.

97 davon - das entspricht einer Quote von 68 Prozent - waren nach einer Woche gelöscht. Binnen zwei Wochen lag der Anteil der verschwundenen Angebote schon bei 93 Prozent. In den folgenden zwei Wochen wurden schließlich Quoten von 98 und 99 Prozent erreicht. "Die Forderungen nach Netzsperren lassen sich nun nicht mal mehr mit Hilfe des BKA stützen", kommentierte Die Linke den Bericht.
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