Kinderporno-Jäger kritisiert ICANN und Registrare

Recht, Politik & EU Michael Moran, Leiter der "Kriminalität gegen Kinder"-Abteilung bei Interpol, hat auf dem aktuellen Treffen der ICANN in San Francisco sowohl die Organisation selbst als auch die regionalen Domain-Verwalter und Registrare kritisiert. Diese würden in vielen Fällen die Arbeit der Ermittler, die im Internet nach kinderpornographischem Material fahnden, erschweren, in dem sie es mit ihren eigenen Regeln nicht so genau nehmen. Für gewöhnlich ist jeder Domain-Inhaber verpflichtet, mit Namen und Adresse als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

"Die Genauigkeit einer Whois-Anfrage ist aber ein Witz", sagte Moran. Bei den Versuchen, die Anmelder von Domains ausfindig zu machen, habe man es inzwischen sogar aufgegeben, in den Datenbanken der Registrare nach Anhaltspunkten zu suchen. Das sei lediglich Zeitverschwendung, so der Ermittler.

"Irgendwer muss doch dafür verantwortlich sein, dass das funktioniert. Wer immer derjenige ist, könnten Sie bitte jetzt aufstehen und ihre Arbeit machen?", so Moran. Dieser beklagte sich darüber, dass es nun zum siebenten Mal Gespräche zwischen Registraren und Strafverfolgern auf den ICANN-Treffen gibt, allen mündlichen Zusicherungen von einer intensiveren Zusammenarbeit aber keine Taten folgen.
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