ARM-Chef: Moores Law gilt noch bis 8 Nanometer

Prozessoren Die Spekulationen um bald eintretende Grenzen des Mooreschen Gesetzes sind nach Ansicht Warren Easts, dem Chef des Chipdesigners ARM, klar verfrüht. Das erklärte er gegenüber den 'Wall Street Journal'.
Die nach Intel-Gründer Gordon E. Moore benannte Regel besagt, dass sich die Zahl der Transistoren auf einem Prozessor und dessen Leistungsfähigkeit etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Angesichts der inzwischen erreichten sehr kleinen Strukturweiten gibt es allerdings zunehmend Diskussionen, wo die Grenzen der Miniaturisierung sind.

"Das Mooresche Gesetz lebt und es geht ihm gut", sagte East. Mindestens drei oder vier Generationen werde es seiner Ansicht nach noch seine Gültigkeit behalten. Vor einigen Jahren ging man noch davon aus, dass bereits die jetzt aktuellen Baugrößen von 28 Nanometern dicht an der Grenze des Machbaren liegen werden.

Wie East ausführte, habe man aber bereits konkrete Planungen vorgestellt, im Rahmen einer Kooperation mit IBM auf 14 Nanometer herunterzugehen. "Und wir haben eine Roadmap mit Produkten, die auf 8 Nanometer heruntergehen", sagte der ARM-Chef.
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