Rekord-Zuwachs bei Investitionen in Chip-Werke

Wirtschaft & Firmen Die Chiphersteller haben ihre Produktionskapazitäten im vergangenen Jahr massiv erweitert. Noch nie wurde im Jahresvergleich ein so starkes Wachstum der Investitionen in dem Bereich verzeichnet. Insgesamt wurde 2010 weltweit Produktions-Equipment im Wert von 39,54 Milliarden Dollar eingekauft, teilte der Branchenverband SEMI mit. Gegenüber 2009, wo die Investitionen in Folge der Weltwirtschaftskrise relativ schwach ausfielen, entspricht dies einem Wachstum um 148 Prozent.

Leicht über dem Durchschnitt lag die Steigerung mit 149 Prozent bei den Ausgaben für Anlagen zur Wafer-Verarbeitung. Für Fertigungs- und Packaging-Anlagen zogen die Investitionen um 176 Prozent an. Auch die Einkäufe von Testsystemen legten mit 167 Prozent überdurchschnittlich zu. Bei den Maschinen, die für nebengeordnete Prozesse benötigt werden, wurde hingegen nur ein Zuwachs um 78 Prozent festgestellt.

Die höchste Investitionssumme floss mit 11,19 Milliarden Dollar in die Produktionsanlagen in Taiwan. Im Jahresvergleich entsprach dies einem Wachstum um 157 Prozent. Die stärkste Steigerung wurde hingegen mit 286 Prozent in China verzeichnet, wo Fabriken mit Ausrüstung im Wert von 3,63 Milliarden Dollar ausgebaut wurden.

In Europa flossen 2,33 Milliarden Dollar in die Chip-Produktion, das sind 142 Prozent mehr als im Vorjahr. Am wenigsten wuchsen die Investitionen in Nordamerika - um 70 Prozent auf 5,76 Milliarden Dollar.
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