Google plant auch 2011 aggressive Übernahmen

Wirtschaft & Firmen Obwohl derzeit die Befürchtung wächst, es entstehe eine neue Internetblase, will Google weiterhin durch Übernahmen wachsen. Allein im letzten Jahr verleibte sich der Suchmaschinenbetreiber 48 Unternehmen ein.
Der für die Unternehmensentwicklung zuständige Vice President David Lawee erklärte gegenüber dem 'Wall Street Journal', dass man auch weiterhin "aggressiv" vorgehen will. Zwar sind die Preise für junge Startups hoch, doch für das Geld bekommt man laut Lawee echte Möglichkeiten geboten. "Es sind wirklich aufregende Zeiten für Unternehmer", fügte er hinzu.

Google begründet den Erfolg der Übernahmepolitik mit Beispielen aus der Vergangenheit. Einige Unternehmen, die man in den letzten Jahren übernommen hat, entwickelten sich zu wichtigen Standbeinen des Internetkonzerns. Aus der Übernahme von Applied Semantics ging AdSense hervor, Keyhole trug zu wichtigen Verbesserungen an Google Maps bei und Android bildet die Grundlage der Mobil-Strategie des Unternehmens. Auch YouTube gehört zu den prominenten und erfolgreichen Übernahmen.

Zwar wird Google immer wieder als Top-Arbeitgeber erwähnt, doch junge Unternehmer scheinen sich nicht wohlzufühlen. Die Gründer von YouTube, AdMob und Dodgeball verließen Google nach der Abwicklung der Geschäfte. Auch mit dem neuen CEO Larry Page, der Eric Schmidt ablösen wird, ändert sich die Übernahmestrategie laut Lawee nicht.
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