Wikileaks: 22 Klagepunkte gegen Bradley Manning

Recht, Politik & EU Das US-Militär hat 22 Anklagepunkte gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning aufgestellt. Das maximale Strafmaß reicht hier bis zur Todesstrafe. Diese ist eine Option, falls Manning der "Zusammenarbeit mit dem Feind" für schuldig befunden wird, berichtete der US-Fernsehsender 'NBC' unter Berufung auf Quellen bei den Streitkräften. Allerdings will die Staatsanwaltschaft demnach im Verfahren keine Höchststrafe fordern, dem Richter würde es aber durchaus freistehen, sich über die Ankläger hinwegzusetzen.

Manning war während seines Dienstes im Irak mit der Analyse von Aufklärungsdaten befasst. Auf seinem Posten hatte er Zugang zum Netzwerk des US-Militärs und des diplomatischen Corps der USA. Dies soll er genutzt haben, um tausende Feldberichte aus Afghanistan und dem Irak sowie die Depeschen aus US-Botschaften zu kopieren und an Wikileaks zu übermitteln.

Das US-Militär sieht in Manning einen Verräter, der sich die Dokumente beschaffte und veröffentlichte, obwohl er wusste, dass sie auch von feindlichen Kräften eingesehen werden können.

Da in den Unterlagen auch die Namen verschiedener Informanten und Hinweise auf verdeckt operierende Aufklärer enthalten waren, seien dadurch Leben gefährdet worden, so die Argumentation des Militärs. Man habe verschiedene Agenten im Außeneinsatz zu ihrem Schutz zurückbeordern können, allerdings konnten nicht alle ausfindig gemacht werden, hieß es.
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