Xoom: Motorola wegen Tablet-Namen verklagt

Wirtschaft & Firmen Nachdem in der letzten Woche mit dem Verkauf des Android-Tablets Xoom in den USA begonnen wurde, wird der Hersteller Motorola Mobility verklagt. Die in San Francisco ansässige Xoom Corporation sieht ihre Rechte verletzt.
Das Unternehmen, das sich auf globale Geldtransfers spezialisiert hat, reichte bereits am vergangenen Mittwoch eine entsprechende Klage ein. In der Klageschrift, die an einem kalifornischen Bezirksgericht eingereicht wurde, heißt es, dass man den Namen bereits seit 2003 auf der Firmen-Homepage einsetzt.

Die Kläger wollen erreichen, dass Motorola Mobility den beanstandeten Namen für sein Tablet aufgibt. Der Elektronikhersteller hatte in der letzten Woche mit dem XOOM das erste Tablet mit Android 3.0 in den Handel gebracht. Es wird von Google als Vorzeigegerät herangezogen, um die Vorteile des neuen mobilen Betriebssystems zu demonstrieren.

Ob Motorola wirklich einen neuen Namen für das Tablet wählt, ist fraglich. Ähnliche Problemfälle aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich die Kläger gegen eine "angemessene Bezahlung" mit der Situation abfinden. Apples iPhone hatte 2007 die Namensrechte eines kanadischen Unternehmens verletzt. Der Streit konnte außergerichtlich beigelegt werden.
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