Libyen setzt Störsender gegen Satelliten-Telefone

Telefonie Das libysche Regime unter Muammar Gaddafi versucht seit einigen Tagen die Kommunikation von Oppositionellen mit dem Ausland auch damit zu verhindern, indem man Verbindungen zu Satelliten-Telefonen stört. "Es gibt unglücklicherweise beabsichtigte Störungen, die von Libyen ausgehen und die illegal sind", erklärte Samer Halawi, Chef des Satellitenbetreibers Thuraya Satellite Telecommunications, gegenüber dem Fernsehsender 'Al Arabiya'.

Die Störsender wurden demnach am 17. Februar hochgefahren und sind bis heute aktiv. Allerdings arbeiten die Techniker daran, die Probleme zu beheben. Die integrierte Fehlerkorrektur in dem System bringt es inzwischen soweit, dass 70 Prozent Libyens wieder abgedeckt werden können.

Die Störsender werden offenbar vom libyschen Geheimdienst betrieben. Dieser ist seit Tagen auch bemüht, die Fernsehsignale aus dem Orbit zu blockieren, um einen unabhängigen Nachrichtenfluss an die Bevölkerung zu unterbinden, nachdem die Demokratiebewegung aus Tunesien und Ägypten auch auf Libyen übergriff. Auch die Anbindungen ans Internet werden seitdem blockiert.

In dem Land, dass bereits seit rund 40 Jahren von Gaddafi regiert wird, sind die Proteste Ende letzter Woche eskaliert. Die Staatsführung setzt unter anderem auch das Militär gegen die Bevölkerung ein. Allerdings führte das bisher nicht dazu, dass die Aufstände niedergeschlagen werden konnten.
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