Microsoft: Keine freie Software im Marketplace

Windows Phone Der Software-Konzern Microsoft lässt Software, die unter bestimmten Open Source-Lizenzen entwickelt wird, nicht in seinen Windows Phone Marketplace für Windows Phone 7. Das geht aus dem Application Provider Agreement hervor, das die Richtlinien für die Bereitstellung von Anwendungen über die Plattform beschreibt. Explizit führt Microsoft darin die "GNU General Public License Version 3" (GPL v3) als "ausgeschlossene Lizenz" an.

Jan Wildeboer, Open Source-Evangelist bei Red Hat, der sich damit in seinem persönlichen Blog befasste, äußerte Befremden über diese Klausel. Immerhin hatte sich Microsoft kürzlich noch als Freund von Open Source-Software bezeichnet.

Simon Phipps von der britischen 'ComputerWorld' stöberte noch etwas weiter und kam zu dem Schluss, dass die Bestimmungen auch Software ausschließen, die unter Microsofts eigenen Open Source-Lizenzen "Microsoft Reciprocal License" und "Microsoft Public License" entwickelt wird.

Probleme könnten demnach nicht nur reine Open Source-Projekte bekommen, sondern auch die Entwickler von Anwendungen, die nur zum Teil auf Bibliotheken zurückgreifen, die unter entsprechenden Lizenzen bereitgestellt werden.

Auch der Konkurrent Apple hat in der Vergangenheit solche Anwendungen aus seinem AppStore geworfen, darunter eine Portierung des populären Video-Players VLC.
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