Michael Dell: AMD-Kauf liefe am Geschäft vorbei

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Dell hat sich zu den Gerüchten geäußert, an einer Übernahme des Chipherstellers AMD interessiert zu sein und diese zurückgewiesen. Konzernchef Michael Dell erklärte während einer Telefonkonferenz mit Analysten, dass die Akquisitions-Strategie in den kommenden Monaten nicht viel anders aussehen werde, als in der letzten Zeit. In dieser hatte das Unternehmen hauptsächlich kleinere Firmen aufgekauft.

Dabei geht es vor allem darum, gezielt bestimmte Technologien oder hoch spezialisierte Entwickler-Teams in den Konzern zu holen. Eine Übernahme AMDs wäre für Dell mit seinem aktuell flüssigen Kapital von 13 Milliarden Dollar wohl auch nur schwer zu stemmen.

Hinzu kommt eine generelle Verlagerung der Schwerpunkte im Geschäft des Unternehmens. Während der Konzern früher hauptsächlich PCs verkaufte, sind inzwischen andere Produkte wichtige Umsatztreiber geworden. So generiere man 66 Prozent der Erträge mit Servern, Storage-Systemen, Netzwerk-Diensten, Software und Peripheriegeräten, so Dell.
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