Skype giert nach frei werdenden Nokia-Entwicklern

Wirtschaft & Firmen Die Allianz zwischen Nokia und Microsoft erfreut Unternehmen wie Skype, die ständig nach guten Fachkräften suchen. Immerhin werden sie nun in Finnland fündig. "Da werden ungeheuer talentierte Leute freigesetzt", sagte Skype-Chef Tony Bates in einem Interview mit der Nachrichtenagentur 'Reuters'. Seine Firma habe sich in Sachen Software-Entwicklung ohnehin nach Skandinavien orientiert und wolle die guten Möglichkeiten nun nutzen, um Personal aufzustocken.

Nokia-Chef Stephen Elop hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, dass es zu Entlassungen kommen wird. Finnische Gewerkschaften gehen inzwischen davon aus, dass allein im Bereich Forschung und Entwicklung 5.000 Stellen wegfallen werden.

Für Skype sind ehemalige Nokia-Entwickler insbesondere auch daher als neue Mitarbeiter interessant, weil sie sich bereits gut mit mobilen Plattformen auskennen. In dem Bereich sieht das Unternehmen aktuell noch viele Möglichkeiten zu expandieren und hatte deshalb im Januar auch die Firma Qik übernommen, die an Technologien für die Übertragung von Videos auf Mobiltelefone arbeitet.
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