Forscher machen JPEG-Bilder fälschungssicher

Multimedia Forscher der University of Cambridge haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Anwender ihre JPEG-Bilder davor schützen können, von anderen manipuliert zu werden.
Dazu wird eine Nachricht in das Bild eingefügt, die im Original unsichtbar bleibt. Sobald das jeweilige Foto aber erneut durch einen Kompressor geht, tritt diese als Wasserzeichen hervor und informiert darüber, dass es sich nicht mehr um das echte Bild handelt.

Bei der Entwicklung des Verfahrens habe man sich an verschiedenen Methoden orientiert, die auch eingesetzt werden, um Geldscheine und andere wichtige Dokumente fälschungssicher zu machen, erklärte Andrew B. Lewis, der die Methode gemeinsam mit seinem Partner Markus G. Kuhn erfunden hat.



Bei dem Verfahren wird demnach ein hochfrequentes Raster in die Datenstruktur des jeweiligen Bildes eingebettet. Dieses ist erst einmal nicht erkennbar. Es führt bei einer erneuten Speicherung des Fotos aber zu deutlich erkennbaren Bildfehlern.

Das Verfahren kann beispielsweise eingesetzt werden, um den Urhebern eines Fotos bessere Möglichkeiten zu geben, ihr Werk vor einer unrechtmäßigen Nutzung durch Dritte zu schützen. Aber auch die Echtheit von Pressefotos ließe sich so auf dem Weg vom jeweiligen Schauplatz bis zum Verbraucher besser gewährleisten.
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