AOL kauft Huffington Post für 315 Millionen Dollar

Wirtschaft & Firmen Der einstige Internetanbieter AOL vollzieht derzeit den Wandel zum Inhalteanbieter. Jetzt wurde das bekannte Online-Newsportal The Huffington Post für 315 Millionen US-Dollar übernommen, kündigte CEO Tim Armstrong an.
In einer Pressemitteilung erklärte er, dass man den Zukauf der Huffington Post als einen wichtigen Meilenstein betrachtet. AOL soll ein globales Medienunternehmen werden, das Inhalte, Community und "soziale Erfahrungen" kombiniert.

The Huffington Post
Das Logo der Huffington Post

Die Huffington Post versteht sich als Online-Zeitung in Form eines Polit-Weblogs. Neben den üblichen Nachrichten gibt es zahlreiche Kolumnen sowie Beiträge von Prominenten aus Politik, Journalismus, Wirtschaft und Unterhaltung. 2006 gewann sie dafür die Webby Awards für den besten politischen Blog.

Die Chefin der Huffington Post, Arianna Huffington, wird zukünftig die Chefredakteurin des gesamten Content-Netzwerks von AOL sein. Sie wird auch das Geschehen auf bekannten Blogs wie TechCrunch und Engadget beeinflussen, die in den letzten Monaten aufgekauft wurden.

AOL war in den 90er-Jahren der größte Internetanbieter, doch dieser Erfolg war nicht von Dauer. Geschäfte wie der Zusammenschluss mit Time Warner und die Übernahme von Bebo für 850 Millionen Dollar sind die prominentesten Fehltritte des Konzerns. Jetzt versucht der neue Chef Tim Armstrong eine Neuausrichtung des angeschlagenen Unternehmens und erntet daher von vielen Branchenkennern Lob.
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