Nokias Entwicklungsabteilung ist nicht effektiv

Wirtschaft & Firmen Nokia hat ein Problem in seinen Entwicklungs-Abteilungen. Diese arbeiten schlicht zu wenig effektiv. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Bernstein Research. Der Konzern beschäftigt allein im Bereich Forschung und Entwicklung 17.200 Mitarbeiter. Von diesen sind 4.700 mit dem Design und den Tests der Hardware befasst. Die übrigen arbeiten an verschiedensten Software-Projekten und der Entwicklung von Basis-Technologien.

Nach Einschätzung der Analysten steht diese große Zahl in keinem Verhältnis zu dem, was letztlich am Markt erwirtschaftet wird, berichtet das Magazin 'The Register'. Im direkten Vergleich kann beispielsweise Apple, mit seinen 3.200 Ingenieuren die mit den verschiedensten Bestandteilen des iPhones beschäftigt sind, deutlich besser abschneiden.

Eine Ursache für die problematische Situation sehen die Bernstein-Analysten in der Größe des Konzerns, die zu einer gewissen Behäbigkeit geführt hat. So wurde es allgemein als cleverer Schachzug angesehen, den Software-Entwickler Trolltech zu übernehmen und mit Qt eine einheitliche Plattform aufzubauen. Allerdings dauerte es drei Jahre, bis Nokia das Produkt letztlich auf den Markt brachte.

Auch Ovi wird zum großen Teil als Totgeburt angesehen. Zwar gebe es hier einige wenige brauchbare Funktionen, allgemein seien die Services aber nicht besonders gut und die Nutzer haben bei anderen Herstellern, die auf etablierte Web-Dienste von Drittanbietern setzen, mehr Komfort.
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