Playstation 3 Firmware: Probleme mit Festplatten

Sony Konsolen Kurz nach der Veröffentlichung des Firmware-Updates auf die Version 3.56 für die Playstation 3 zeichnen sich bei zahlreichen Nutzern der Spielekonsole Probleme im Zusammenhang mit Festplatten ab.

Den Meldungen von diversen Spielern zufolge soll es nach dem Einbau einer größeren oder neuen Festplatte unter Umständen zu Problemen kommen. Die besagte Firmwareversion wurde vor einigen Tagen in Umlauf gebracht.


Gegenwärtig scheint die einzige Lösung für dieses Problem der Wiedereinbau der alten Festplatte zu sein. In der Vergangenheit kam es nach der Veröffentlichung einer neuen Firmwareversion von Sony zu einem vergleichbaren Problem, schreibt das Online-Portal 'Examiner'.

Damals wurde der Fehler von den Entwicklern des japanischen Elektronikherstellers behoben. Insofern ist davon auszugehen, dass Sony auch in diesem Fall auf die Problematik reagieren wird.

Update: Laut einem Bericht des Online-Portals 'Arstechnica' hat Sony ohne größere Ankündigung eine überarbeitete Version der Firmware 3.56 zur Verfügung gestellt, welche von den PS3-Nutzern manuell eingespielt werden muss. Den bisherigen Einschätzungen zufolge soll damit die beschriebene Problematik aus der Welt geschafft werden.
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Toll gemacht Sony... Ein Update nach dem anderen pushen um die Jailbreak-User zu ärgern und dann nicht einmal ordentlich Testen :-)
 
@RedDragon: Sollen die alle Festplatten der Welt in ihrer PS3 testen? Mit der Standardfestplatte funktioniert es doch problemlos, ist also genug getestet. Das in dieser komplexen Informatikwelt mal die ein oder andere Kombination nicht funktioniert ist normal und passiert überall. Ein Hersteller kann eben nicht alle möglichen Kombinationen testen. Und sie haben schnell und gut reagiert, wo ist das Problem? Beim VLC wird für die schnelle Reaktion gelobt, bei Sony gemeckert, was soll das?
 
@bgmnt: Das hat nichts mit "testen von Hardware" zu tun. Das soll eher als Kopierschutz gelten. Nehmen wir mal an, ich habe eine 40GB Festplatte mit installierter Firmware 3.55 oder kleiner und möchte updaten auf die 3.56. Dann akzeptiert die PS3 danach nur noch die 40GB Festplatte. Hätte ich aber vorher die 40GB durch z.B. eine 500GB Festplatte aufgerüstet und upgedatet, dann würde die PS3 auch nur die 500GB akzeptieren, also ein zurückrüsten auf die Originale 40GB Festplatte fällt dann auch flach. Das war eigentlich ein Schutz für die CFW und Jailbreak Tools. Da z.B. Final Fantasy 40GB!!! an Daten hat und somit nicht auf die Interne abgespeichert werden kann. (Extern fällt flach, weil dort nur FAT32 Partitionen erkannt werden und somit nicht mehr als 4GB pro Datei zugelassen werden kann). Hätte man die 500GB intern, dann könnte man, sollte es eine CFW 3.56 geben auch "große" Spiele von der Internen starten. Das hat nichts mit 1000den von Festplatten zu tun.
 
@knuffi1985: Die PS3 hat schon nativ größere Platten als 40 GB verbaut, somit wäre das unsinnig. Der Fehler wurde behoben, es ist doch alles gut. Würde es so sein, wie von Dir beschrieben, warum hat Sony dann nochmal nachgearbeitet und es dann doch ermöglicht? Das ergäbe keinen Sinn. Zudem es ausdrücklich erlaubt ist andere Festplatten einzubauen. Deine Argumentation ist aus meiner Sicht sehr unschlüssig.
 
@bgmnt: auch das ist falsch. Laut deiner Aussage dürfen nur Personen die z.B. die PS3 Slim 320GB Festplatte aufrüsten und upgraden auf 3.56. Was ist aber mit den Leuten die noch eine FAT haben oder ihre Release PS3 mit 60GB behalten wollen. Es spielt keine Rolle welche Festplatte original verbaut ist. Ich könnte auch meine Originale 40GB Festplatte aus der PS3 ausbauen und gegen eine Originale 60GB aus meiner zweiten PS3 verbauen und dennoch würde es nicht gehen. Sony hat nicht daran gedacht, dass viele Leute einen Festplattentausch bevorzugen und die PS3 als Multimediaplayer benutzen, sie sind ja von "Raub"kopien ausgegangen. Aber einen schnellen umstieg, damit keine Klagen kommen. Desweiteren braucht die PS3 in dem Sinne keine Treiber, damit die "neue" Festplatte erkannt wird. Das Problem lag nur da drin, dass ein Teil der benötigten Daten im NAND/NOR Speicher gespeichert werden und die restlichen Daten auf der Festplatte. Würde man diese tauschen, werden die Daten auf der Festplatte verlangt, die nicht mehr vorhanden sind. (Vergleichbar wie bei Windows und einer Bootfestplatte).


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