IDC: Handy-Markt wird durcheinandergewirbelt

Wirtschaft & Firmen Der globale Handy-Markt ist im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 Prozent gewachsen. Vor allem das schnelle Wachstum des Smartphone-Segments trieb die Entwicklung voran. Das geht aus einer aktuellen Analyse durch das Marktforschungsunternehmen IDC hervor. Demnach stieg die Zahl der ausgelieferten Mobiltelefone von 340,5 Millionen auf 401,4 Millionen Stück. Im gesamten Jahr 2010 kletterten die Absatzzahlen um 18,5 Prozent auf 1,39 Milliarden.

Damit hat sich der Sektor wieder gut von den Folgen der Weltwirtschaftskrise erholt. 2009 verzeichnete man noch einen Rückgang der Verkaufszahlen um 1,6 Prozent. 2010 gab es aber nicht nur eine Belebung, sondern das stärkste Wachstum seit 2006, als die Verkaufszahlen um 22,6 Prozent zulegten.

Der Marktführer Nokia lieferte im vergangenen Quartal 123,7 Millionen Handys aus. Damit verbleibt dem Unternehmen ein Marktanteil von 30,8 Prozent. Ein Jahr zuvor belieferten die Finnen noch 37,2 Prozent des Marktes.

Samsung konnte halbwegs mit der Marktentwicklung mithalten und blieb so nahezu stabil bei einem Marktanteil von 20,1 Prozent. LG als drittgrößter Hersteller rutschte hingegen von 10 Prozent auf 7,6 Prozent ab.

Auf den Plätzen vier und fünf geschah bemerkenswertes: Diese teilen sich nun mit ZTE und Apple zwei Unternehmen, deren Geschäftsmodelle unterschiedlicher kaum sein können. Während ZTE, ein Hersteller aus China, aggressiv mit Billig-Modellen in Schwellen- und Entwicklungsländern zulegte, basiert Apples Erfolg auf dem deutlich teureren iPhone.

ZTE kommt so mit 16,8 Millionen verkauften Handys auf einen Marktanteil von 4,2 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent). Apple stellt mit 16,2 Millionen verkauften iPhones im letzten Quartal inzwischen die Nummer 5 auf dem Markt da. Der Marktanteil stieg im Jahresvergleich von 2,6 Prozent auf 4 Prozent.
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