Geohot muss seine Rechner an Sony übergeben

Recht, Politik & EU Der japanische Computerkonzern Sony hat in seiner Klage gegen den Hacker Georg Hotz, der unter dem Nickname Geohot aktiv ist, einen ersten Erfolg verbuchen können. Das Gericht ordnete an, dass Geohot binnen zehn Tagen seine Computer und Speichermedien im aktuellen Zustand an die Anwälte von Sony zu übergeben habe. Hintergrund dessen ist der Hack der Playstation 3-Firmware zum Ende des letzten Jahres.

Dem Hacker wurde außerdem untersagt, bis zu einer ordentlichen Entscheidung in dem Fall weiter Informationen über das Innenleben der Spielekonsole zu verbreiten. Sony führt die Klage in den USA und beruft sich unter anderem auf den restriktiven Digital Millennium Copyright Act (DMCA).

Allerdings bringt es Sony wohl praktisch kaum einen Nutzen, Geohot zum Schweigen zu bringen. Nachdem das Unternehmen erst gestern einen Patch für die Playstation 3 veröffentlichte, der einige Sicherheitslücken schloss, vermeldete ein unter dem Nickname KaKaRoToKS agierender Hacker, dass er auch die aktuelle Firmware schon wieder geknackt hat.
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