Microsoft mit Rekord-Einnahmen dank Kinect & Office

Wirtschaft & Firmen Microsoft hat in der letzten Nacht die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011* vorgelegt. Erneut konnte der Konzern einen neuen Rekord aufstellen. Der Umsatz beläuft sich auf 19,953 Milliarden US-Dollar und ist der höchste der Unternehmensgeschichte.
Der Gewinn ist mit 6,634 Milliarden US-Dollar ebenfalls sehr hoch, jedoch weist er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein leichtes Minus auf. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 hatte Microsoft seinen aktuellen Gewinn-Rekord aufgestellt. Den operativen Gewinn gab der Konzern mit 8,165 Milliarden US-Dollar an. Pro Aktie entspricht dies 77 US-Cent. Experten gingen zuvor von 68 Cent pro Wertpapier aus.

Für den hohen Umsatz macht die Konzernführung vor allem Office 2010 verantwortlich. Es soll sich um die am schnellsten verkaufende Office-Suite für Endkunden handeln. Auch Windows 7 ist weiterhin erfolgreich - 300 Millionen Lizenzen konnten bereits an den Mann gebracht werden.

Ein weiteres Zugpferd stellte die Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 dar. Die Entertainment & Devices Division, zu der neben der Spielekonsole auch Windows Phone gehört, konnte einen Umsatzzuwachs von 55 Prozent auf 3,698 Milliarden US-Dollar verzeichnen. In den ersten 60 Tagen nach dem Verkaufsstart von Kinect wechselten stolze 8 Millionen Exemplare den Besitzer. Es blieb ein Gewinn über 679 Millionen US-Dollar übrig.



In Zukunft wird die Online Services Division ein wichtiges Standbein darstellen, weshalb die Ergebnisse dieser Abteilung mit Spannung erwartet wurden. Der Umsatz konnte von 579 auf 691 Millionen US-Dollar gesteigert werden, trotzdem wuchs der Verlust von 463 auf 543 Millionen US-Dollar. Bing und die anderen Online-Dienste von Microsoft sind also weiterhin nicht profitabel.

Die Windows Division, zu der neben dem gleichnamigen Betriebssystem auch die Windows-Live-Dienste gehören, verbuchte einen Umsatz über 5,054 Milliarden US-Dollar. Ein Vergleich mit dem Vorjahresquartal bietet sich nicht an, da damals das Windows-7-Upgrade-Programm berücksichtigt wurde und auch die Vorabverkäufe an die OEMs eingeflossen sind. 7,193 Milliarden US-Dollar setzte die Abteilung im 2. Quartal 2010 um. Der Gewinn belief sich aktuell auf 3,251 Milliarden US-Dollar.

Auch die Sparte Server & Tools konnte deutlich zulegen. Mit dem Windows Server, Azure und den Entwickler-Tools wurden 4,39 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt - im Vorjahreszeitraum waren es 3,978 Milliarden. Der Gewinn kletterte von 1,464 auf 1,776 Milliarden. Bei der Business Division, die unter anderem für Office verantwortlich ist, wurden 6,032 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet - der Gewinn beträgt 3,965 Milliarden US-Dollar.

*Hinweis: Microsofts Geschäftsjahr beginnt im Juli, so dass das vierte Quartal des Kalenderjahres 2010 dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011 von Microsoft entspricht.
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