Gesunkene Verkaufszahlen bei seinen Spielekonsolen haben den Umsatz und den Gewinn beim japanischen Hersteller Nintendo zusammenschmelzen lassen. Das geht aus heute veröffentlichten Bilanzen hervor.
Der Gewinn lag demnach im Zeitraum von April bis Dezember des letzten Jahres um ganze 74 Prozent niedriger als in der gleichen Spanne des Vorjahres. 598 Millionen Dollar Überschuss konnte das Unternehmen unter dem Strich noch verbuchen.
Trotz des vergleichsweise schlechten Zwischenergebnisses will Nindendo seine Prognosen für das Geschäftsjahr nicht ändern. Offenbar hofft das Unternehmen unter anderem darauf, mit der im März erscheinenden mobilen Spielkonsole 3DS noch einmal einen kleinen Endspurt hinlegen zu können.
Allerdings ist Nintendo gerade im Bereich mobiler Konsolen in den letzten Monaten einer stärker werdenden Konkurrenz ausgesetzt. Mit der Wii gelang des dem Unternehmen eine komplett andere Zielgruppen zu bedienen, als Microsoft und Sony mit ihren Konsolen. Im Mobile-Segment teilte man sich bisher den Markt fast ausschließlich mit Sony, nun ziehen aber die zahlreichen Hersteller von Smartphones, insbesondere Apple, die Nutzer zu sich.

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