Spam-Versand auf niedrigstem Stand seit Jahren

Spam & Phishing Das Spam-Aufkommen ist aktuell auf den niedrigsten Stand seit dem März 2009 gesunken. "Nur" noch 78,6 Prozent aller E-Mails enthalten derzeit unerwünschte Werbung. Das geht aus den aktuellen Statistiken der Symantec-Tochter MessageLabs hervor. Diese verzeichnete vor gut zwei Jahren einen Wert von 75,7 Prozent, der seitdem durchgängig übertroffen wurde. Das Gesamtaufkommen an Spam-Mails liegt demnach im Januar um 65,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Nach einem Höhepunkt kurz vor Weihnachten sackte der Versand von unerwünschter Werbung insbesondere in der Woche bis zum Jahreswechsel deutlich nach unten. Die Zahl der insgesamt verschickten Spam-Mails reduzierte sich von rund 80,2 Milliarden auf 33,5 Milliarden.

Die Experten bei MessageLabs führen dies im Wesentlichen auf zwei Ursachen zurück: Zum einen war es verschiedenen Security-Spezialisten gelungen, erfolgreich gegen einige wichtige Botnetze vorzugehen. Zum anderen investierten aus bisher nicht geklärten Gründen zwielichtige Medikamenten-Händler nicht mehr so viel in Werbung.
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