AMD-Geschäft entwickelt sich besser als erwartet

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller AMD hat für das vierte Quartal bessere Geschäftsergebnisse vorgelegt, als erwartet. Der Konzern steht derzeit solide in den schwarzen Zahlen. 375 Millionen Dollar Nettogewinn konnte das Unternehmen ausweisen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres standen zwar 1,65 Milliarden Dollar Überschuss unter dem Strich, die Summe kam aber im Wesentlichen aus einem Sonderposten zustande. Der Konkurrent Intel hatte damals für die Beilegung eines Rechtsstreits gezahlt.

Umgerechnet lag der Gewinn bei einem Wert von 50 Cent je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 11 Cent gerechnet. Der Umsatz AMDs belief sich auf 1,65 Milliarden Dollar. Damit wurde der Vorjahreswert von 1,63 Milliarden Dollar leicht übertroffen.

Das Unternehmen will hier zukünftig deutlich stärker zulegen. Der Garant dafür sollen die Fusion-Prozessoren sein, die im vergangenen Quartal auf den Markt gebracht wurden. Die Verbindung von CPU und Grafikchip in einem Bauelement soll AMD vor allem im Mobile-Markt einen besseren Stand als bisher bringen.
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