Indonesien: Pornofilter für BlackBerry-Smartphones

Weitere Mobile Systeme Research In Motion (RIM) hat die Einführung eines Pornographie-Filters bei seinen BlackBerry-Smartphones in Indonesien angekündigt. Die Entscheidung fiel offenbar aufgrund massiven Drucks der dortigen Regierung.

Zuvor hatte die indonesische Regierung dem kanadischen Smartphone-Hersteller mit einer Blockade seiner Dienste gedroht, falls das Unternehmen keine Maßnahmen ergreifen sollte, um den Zugriff auf pornographische Inhalte wie gefordert zu beschränken, berichtet 'Yahoo News'.


In Indonesien gibt es rund zwei Millionen BlackBerry-Nutzer. Durch die freiwillige Zensur der mit den Geräten abrufbaren Inhalte will RIM schärferen Maßnahmen von Seiten der Regierung zuvorkommen. Die Einrichtung eines Rechenzentrums in Indoniesen, das der Regierung eine direkte Prüfung der Inhalte ermöglichen würde, lehnt RIM weiterhin ab.

Die verschärften Gesetze gegen Pornographie wurden in Indonesien schon im Jahr 2008 eingeführt. Für RIM ist das Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Die indonesische Regierung begrüßte die Einführung des Porno-Filters ihrerseits ausdrücklich.

Die Umsetzung des Filters werde so schnell wie möglich und in Zusammenarbeit mit den indonesischen Mobilfunknetzbetreibern erfolgen, so Research In Motion.
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Pornos (o.ä.) unterwegs oder zu Hause mit nem BlackBerry kucken? Ja wie sind die denn drauf? Den ganzen Tag die Hand in der Hose, da kanns ja nix werden mit der Wirtschaft...
 
@taharkas: Macht doch keinen Unterschied ob man in der Bahn oder sonstwo unterwegs Pornos kuckt oder wenn man Zuhause ist - schließlich fehlt auch dort die Privatsphäre wegen den 5+ Mitbewohnern. Ausserdem hat das hier alles religiöse Hintergründe... da geht vermutlich so ziemlich jede Frau, die nicht vollständig verhüllt ist als Pornogrphie durch.
 
Die Leute sollte sich mal wundern wieso alle super gläubigen Länder Arm sind...
 
[re:3] Mino am 10.01.11 19:57 Uhr
(+2
@JacksBauer: Die Gläubigkeit ist aber durch die Armut bedingt und nicht die Armut durch die Gläubigkeit. Und das es auch anders geht, zeigen die USA.
 
toll...also nur bei RIM Smartphones....und bei anderen? IPhone usw.? Warum da nicht? Weil sie nicht so stark verbreitet sind?


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