Microsoft: Keine Xbox 360-Ausfälle durch Kinect

Microsoft Konsolen Microsoft hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Anschluss der kamerabasierten Bewegungssteuerung Kinect an älteren Modellen der Xbox 360 zu schweren Hardware-Defekten führen kann, was den berüchtigten "Red Ring of Death" (RRoD) zur Folge haben soll. Wie Microsofts britische Niederlassung gegenüber der 'BBC' erklärte, besteht kein Zusammenhang zwischen dem Betrieb von Kinect an der Xbox 360 und dem Auftreten des "Red Ring of Death". Alle Fälle, in denen der RRoD bei Xbox 360-Konsolen auftritt, an denen eine Kinect-Kamera angeschlossen wurde, seien lediglich zufällig.

Zuvor waren im Zuge der Markteinführung von Kinect Beschwerden aufgetaucht, laut denen es teilweise direkt nach dem Anschluss oder nach wenigen Spiel-Sessions zu einem Ausfall der jeweiligen Konsole gekommen sei. Die betroffenen Nutzer behaupten, zuvor habe es nie Probleme mit ihrem Gerät gegeben.

Microsoft musste im Jahr 2007 eingestehen, dass Probleme mit der Hardware der ersten Generation der Xbox 360 zu unerwarteten Ausfällen führen können. Um die Geräte der betroffenen Kunden zu reparieren musste man hunderte Millionen Dollar aufbringen. Mittlerweile wurden die Hardware-Fehler jedoch behoben, so dass sie bei neueren Geräten nicht mehr auftreten sollen.
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