Bericht: Google plant digitalen Zeitungsstand

Wirtschaft & Firmen Google versucht derzeit Verleger für eine Art digitalen Zeitungsstand zu gewinnen, der auf Endgeräten mit dem Betriebssystem Android genutzt werden kann, berichtet das 'Wall Street Journal'. Damit soll ein Gegengewicht zu Apple geschaffen werden. Der iPhone-Hersteller verkauft seit geraumer Zeit zahlreiche Magazine und Zeitungen.
Der digitale Zeitungsstand soll Apps von verschiedenen Unternehmen beinhalten, die ihre redaktionellen Inhalte in digital aufbereiteter Form für Smartphones und Tablets anbieten, heißt es in dem Bericht, der auf Aussagen von Personen beruht, "die mit der Angelegenheit vertraut sind". Google will seinen Kunden eine einheitlichere Möglichkeit bieten, um regelmäßig erscheinende Magazine und Zeitungen unterwegs in elektronischer Form zu lesen.

Verleger könnten an dieser neuen Plattform durchaus interessiert sein, da sie dank Google neue Kunden gewinnen können. Derzeit ist allerdings noch unklar, ob das Vorhaben überhaupt zu Stande kommt. Auch ein Zeitplan liegt derzeit noch nicht vor. Google soll bereits mit den Unternehmen Time Warner (Time), Condé Nast (Vogue, Vanity Fair, Wired) und Hearst (Cosmopolitan) über eine Zusammenarbeit gesprochen haben.

Um die Verleger vom digitalen Zeitungsstand zu überzeugen, verlangt Google angeblich nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Einnahmen, die mit den Inhalten erzielt werden. Zudem will man den Unternehmen einige persönliche Informationen über die App-Käufer zur Verfügung stellen, um die Vermarktung der Inhalte zu verbessern. In einer Stellungnahme von Google heißt es, dass man dauerhaft Verhandlungen über eventuelle Partnerschaften führt, es jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine entsprechende Ankündigung gibt.
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