Bestechung: Alcatel-Lucent zahlt Millionenbuße

Wirtschaft & Firmen Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat einen Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC geschlossen und damit ein laufendes Verfahren wegen der Bestechung von Regierungsvertretern beilegen können. Im Rahmen der Einigung zahlt das Unternehmen 137 Millionen Dollar. 45 Millionen Dollar entfallen dabei auf den Vergleich mit der SEC. Zusätzliche 92 Millionen Dollar zahlt das Unternehmen für die Einstellung eines Strafverfahrens, dass das US-Justizministerium eingeleitet hatte.

Die Börsenaufsicht hatte dem Konzern vorgeworfen, sich im Zeitraum zwischen Dezember 2001 und Juni 2006 über die Bestechung von Regierungsmitarbeitern Aufträge in Costa Rica, Honduras, Malaysia und Taiwan verschafft zu haben.

Die Anschuldigungen betreffen den damals noch eigenständigen französischen Unternehmensteil Alcatel, der erst Ende 2006 mit Lucent fusionierte. "Wir übernehmen die Verantwortung und bedauern, was passiert ist und haben inzwischen zusätzliche Richtlinien und Verfahren eingeführt, die solche Vorfälle zukünftig verhindern sollen", erklärte Steve Reynolds, Chefjustiziar des Konzerns.
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