Domain-Verkäufe brachten 2010 Rekorderlöse ein

Wirtschaft & Firmen Die zehn teuersten Domains mit der deutschen Top-Level-Domain .de erzielten in diesem Jahr einen Verkaufserlös von insgesamt knapp 1,2 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es knapp 900.000 Euro. Als teuerste Domain wechselte Software.de für 238.000 Euro den Besitzer. Darauf folgten Sec.de (136.850 Euro) und Free-sms.de (115.000 Euro), teilte die Domainhandelsbörse Sedo mit. Unter den Top10 finden sich außerdem Adressen wie Pakistan.de, Website.de und Vermietung.de.

"Die Auflistung zeigt, dass nach wie vor beschreibende Domainnamen - in diesem Jahr vor allem aus der Kategorie IT - am gefragtesten sind und daher die höchsten Preise erzielen. Auffallend ist in diesem Jahr die Verwendung dieser Domainnamen, denn ein großer Teil davon wird für Social-Media-Projekte genutzt", sagte Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo.

Besonders beeindruckend ist der Verkaufserlös der zehn teuersten Internetadressen unabhängig von der jeweiligen Top-Level-Domain. Während es bisher ausschließlich .com-Domains in diese Kategorie geschafft hatten, gab es in diesem Jahr einige Abweichungen.

Neben zwei .org-Domains haben es auch die Länderdomains .fr und .de in die Top 10 geschafft. Die Einzelpreise addieren sich 2010 auf 17,5 Millionen Dollar - so viel wie nie zuvor. An der Spitze rangiert Sex.com mit einem Verkaufserlös von 13 Millionen US-Dollar.
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