Aufregung um Wikileaks-App trifft wohl die Falschen

Wirtschaft & Firmen Die Löschung einer Wikileaks-App aus Apples AppStore für das iPhone sorgt aktuell für Unmut bei zahlreichen Internet-Nutzern. Allerdings ist Apple hier kaum ein Vorwurf zu machen. Die App, mit der iPhone-Nutzer bequem auf zahlreiche von Wikileaks gehosteten Dokumente zugreifen konnten, tauchte am 17. Dezember im AppStore auf. Drei Tage später wurde sie von Apple für den weiteren Verkauf gesperrt.

Hintergrund dessen dürfte allerdings kaum ein Zensur-Versuch sein, wie es Apple nun unterstellt wurde. Stattdessen ist wohl erst nachträglich aufgefallen, dass der Entwickler der App gegen die Richtlinien Apples für den Verkauf von Software über die Plattform verstieß.

Der Entwickler bot das Programm zu einem Preis von 1,99 Dollar an. Davon sollte jeweils 1 Dollar als Spende an Wikileaks fließen, während mit dem übrigen Teil die Provision für Apple und die Entwicklungskosten gedeckt werden sollten.

In den Richtlinien Apples für den AppStore heißt es jedoch, dass Anwendungen, über die Spenden für gemeinnützige Organisationen gesammelt werden sollen, gratis sein müssen. Dies dürfte nicht der Willkür des Unternehmens, sondern vor allem dem Steuerrecht geschuldet sein.
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