Intels McAfee-Übernahme: EU äußert Bedenken

Recht, Politik & EU Die Übernahme des Sicherheitsspezialisten McAfee durch den Chiphersteller Intel wird wohl nicht mehr Ende 2010 bzw. Anfang 2011 abgeschlossen. Laut einem Bericht des 'Wall Street Journals' äußerte die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union Bedenken.
Die Wettbewerbshüter haben wohl die Konkurrenz von McAfee befragt, ob diese Sorgen haben, dass Intel den McAfee-Produkten exklusiven Zugriff auf bestimmte Funktionen der Chips geben könnte, damit diese effektiver arbeiten. Intel hatte angekündigt, einige Sicherheitsfunktionen direkt in die Chips verlagern zu wollen.

Laut dem Bericht wird die Wettbewerbsbehörde nun bis zum 12. Januar eine Entscheidung treffen. Entweder gibt sie grünes Licht für die Übernahme, oder es wird eine genaue Prüfung der Übernahme eingeleitet. Intel rechnet inzwischen im ersten Halbjahr 2011 mit dem Abschluss der Transaktion. Zuvor hatte man von Ende 2010 bzw. Anfang 2011 gesprochen.

Intel hatte im August stolze 7,68 Milliarden Dollar für die Übernahme von McAfee zur Verfügung gestellt. Man bezeichnete das Geschäft als den nächsten Schritt in Richtung hardwarebasierte Sicherheitslösungen.
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