Unterwäsche bei Street View: Japanerin klagt

Recht, Politik & EU Eine Frau aus Japan verklagt den Suchmaschinenbetreiber Google, da dieser ein Foto ihrer Unterwäsche bei Street View veröffentlicht hat. Sie fordert Schadenersatz in Höhe von 600.000 Yen, umgerechnet ca. 5.430 Euro.
Die Frau erklärte in einer ersten gerichtlichen Anhörung, die in der letzten Woche stattfand, dass ihr die Veröffentlichung der Bilder ihrer Unterwäsche psychologische Probleme bereitet. "Ich war von Angst überwältigt, als ich erfuhr, dass ich möglicherweise das Opfer eines Sexualverbrechens geworden bin", wird die Frau von der japanischen Zeitung 'Mainichi' laut einem Bericht vom 'Telegraph' zitiert.

Die Frau gibt an, dass sie aufgrund des Fotos in Street View ihren Job verloren hat und sie zudem ihren Wohnsitz ändern musste. Sie entdeckte die Aufnahme bereits im Frühling, als sie nach ihrem Apartment suchte, in dem sie allein lebt.

In der Klage heißt es, dass die Zwangsneurose der Frau durch die Angst, die das Foto in ihr auslöst, verschlimmert wird. Sie soll nun in ständiger Furcht leben, dass alles was sie täglich tut, heimlich beobachtet und aufgezeichnet wird. Eine Entscheidung des Gerichts steht noch aus.
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