Keine neuen Schritte bei der Telekom-Spitzelaffäre

Recht, Politik & EU Im Hinblick auf die Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom will die Staatsanwaltschaft laut einem Bericht von 'Focus' unter Berufung auf Justizkreise offenbar keine neuen Schritte mehr einleiten. Insofern will man die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom wohl endgültig zu den Akten legen. In dem veröffentlichten Artikel heißt es, dass die Staatsanwaltschaft keine neuen Schritte gegen den Ex-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke und den Ex-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel mehr einleiten will.

Eine entscheidende Rolle spielen diesbezüglich die Aussagen des Ende November zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilten Abteilungsleiters für Konzernsicherheit Klaus T. Seine Angaben werden als zu ungenau angesehen.

Auch ein Unternehmenssprecher hat sich gegenüber Focus in diesem Zusammenhang geäußert. Angeblich will die Telekom ihre Schadensersatz-Ansprüche gegen die alte Konzernspitze aufrecht halten. Knapp eine Million Euro will man im kommenden Jahr erhalten.

Hintergrund dieser Angelegenheit ist das Ausspähen von über 40 Personen, zu denen unter anderem Journalisten, Aufsichtsräte und Gewerkschafter gehörten, in den Jahren 2005 und 2006. Dabei wollte man herausfinden, wie interne Informationen an die Presse gelangten.
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