Assange-Anhörung: Richter gestattet "Tweets"

Recht, Politik & EU Während der Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange erlaubte der zuständige Richter ausdrücklich das Verfassen von Twitter-Mitteilungen aus dem Saal. Dieser Schritt wird als Meilenstein für die Pressefreiheit angesehen. Üblicherweise ist die Nutzung von Aufzeichnungsgeräten, Kameras oder Mobiltelefonen während Verhandlungen an britischen Gerichten streng untersagt. Doch im Fall von Julian Assange macht der zuständige Richter offenbar eine Ausnahme, berichtet 'ABC News'.

Zu Beginn der Anhörung über eine Kaution von Julian Assange sagte der Bezirksrichter Howard Riddle, dass das Twittern ausdrücklich gestattet sei. Daraufhin haben sich prompt zwei Journalisten über den Microblogging-Dienst zu Wort gemeldet und die Öffentlichkeit über den Ausgang der Verhandlung informiert.

Zunächst sah es so aus, als würde Assange gegen Kaution freikommen. Doch kurz vor dem Ablauf der zweistündigen Frist legte die schwedische Staatsanwaltschaft Berufung ein und widersprach so der Entscheidung.
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